Aktivitäten

Eine nasse Stadtführung oder das schönste „Ach!“ der Theatergeschichte (9.12.2011)




Am Freitag, den 09.12.11, sind die 12a und 12c mit ihren Klassenlehrern Herrn Müller-Gerken und Herrn Helming nach Lübeck gefahren. Es regnete in Strömen, doch uns schien das Glück hold zu sein, denn als wir in Lübeck ankamen, schien die Sonne. Jede Klasse versammelte sich um ihre Stadtführerin und zog von dannen. Heute sollte uns ein wenig Stadtgeschichte vermittelt werden, denn obwohl wir auf die Frage: „Wer von euch war denn schon einmal in Lübeck?“ alle bejahten, hatten wir doch wenig Ahnung von den kleinen Geheimnissen Lübecks.

Zusammen mit Bettina erkundeten wir die kleinen charmanten Gassen Lübecks und durch den Regenschleier liefen wir von der Trave bis hin zur Marienkirche. Dort ließen wir die Stadtführung ausklingen und nun stand es uns frei, uns bis zum Beginn des Theaterstücks die Zeit zu vertreiben.

Nach einem lauschigen Mittagessen bei Subways, einem Inder o.Ä. wurde geshoppt, bis die Hände nicht mehr zum Tragen ausreichten und dann trafen wir uns zum Verschnaufen auf einen Punsch auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt. Die Zeit bis zum Theaterstück wurde in einer super Atmosphäre verbracht!

Als wir uns dann alle zu „Amphitryon“ zusammengefunden und unsere Plätze eingenommen hatten, begann das Stück mit schauriger Musik. Zwei Götter spielten ein schön inszeniertes Verwirrspiel mit zwei Liebespaaren, bis einige der Liebenden an ihren Existenzen zweifelten. Zum Schluss wurde das Stück schön aufgelöst und das von Kritikern als „schönster Schluss-Seufzer der Weltliteratur“ betitelte „Ach!“ entließ uns. Zufrieden mit dem Gedanken, dass dieser Tag sich echt gelohnt hatte, traten wir unsere Heimreise an.

Lena

Gemeinsam zum Abitur - Infoveranstaltung zur Profiloberstufe - ein gelungener Abend (08.12.2011)







Welches Profil ist für mich am besten geeignet? Werde ich den Übergang von der Realschule meistern? Finde ich schnell neue Freunde? Sind die Lehrer sehr streng? 
Muss ich die Klasse zwingend wiederholen, wenn ich noch ins Ausland möchte?

Dies sind nur einige der Fragen, die den zukünftigen Elftklässlern Kopfzerbrechen bereiten.

Um alle Angst und Unsicherheit zu nehmen, haben sich einige Lehrer und Schüler Gedanken gemacht und einen angenehmen Infoabend gestaltet.

Die Voraussetzung für eine entspannte Atmosphäre schafften Herr Danklefsen, Herr Neumann und Herr Beuthien mit ihren „engelsgleichen“ Stimmen und Gitarrenkünsten unterstützt am Bass von Thore Lange.
Nach der Einleitung bzgl. des Aufnahmeverfahrens in die Oberstufe von Frau Schmeiser, nahm Frau Grasshoff dann weitere Ängste durch ihre ausführliche Beschreibung der Profiloberstufe und wurde durch Erfahrungsberichte der Elternvertreterin Frau Jahnke und einigen Lehrern unterstützt. Interessant war vor allem, dass die Überlegung im Raum steht, zukünftig noch ein sportliches Profil anzubieten.
Damit die neuen Oberstufenschüler auch gleichaltrige Ansprechpartner haben, hat Herr Müller-Gerken ein Patenschaftsprogramm ins Leben gerufen, bei dem jetzige Zwölftklässler ihren Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. 
Einige Schüler berichteten schon ein wenig von ihren eigenen „Oberstufenerlebnissen“, die sehr positiv waren.
Zum Abschluss stellte die Schulband dann noch ihr musikalisches Talent unter Beweis, so dass reichlich applaudiert wurde.
Fürs leibliche Wohl durch preiswerte Getränke und leckeres Gebäck sorgte die UNESCO-Gruppe unter Leitung von Herrn Borner.

Summa summarum war es ein netter Abend, der hoffentlich alle Zweifel genommen und Vorfreude bereitet hat.

Francesca Klahn

Bericht zum Schulentwicklungstag (07.11.2011)

Super, am 7.11. ist schulfrei! – Das war, was bei uns Schülern ankam, aber in der Schule wurde an dem Tag mindestens genauso viel gearbeitet und gelernt, wie an jedem anderen auch. 

Um 8:30 Uhr trafen sich alle Lehrer und wenige Eltern und Schüler in der Mensa und verteilten sich dann in ihren Teams auf die Klassenräume, um sich mit Problemen und Ideen der jeweiligen Jahrgänge auseinanderzusetzen. Es wurden unter anderem die Evaluationsbögen ausgewertet, die zuvor von Schülern, Eltern und Lehrern ausgefüllt wurden. 

Maren Lafrentz und ich begleiteten zunächst das Team der Oberstufe, um einen kleinen Einblick in die Arbeit des Schulentwicklungstags zu bekommen, später verteilten wir uns auf verschiedene Gruppen der 5. bis 10. Klasse und durften auch dort „unseren Senf“ dazugeben. 

Besonders interessant und wichtig fand ich die Aufgaben des Teams Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II, welches sich mit dem Übergang der 10. Klassen in die Oberstufe beschäftigte. Realschullehrer, Oberstufenlehrer und die Schulelternbeiratsvorsitzende Frau Jahnke bildeten eine gute Arbeitsgruppe mit vielen verschiedenen Meinungen und Ideen. Zusammen haben wir einige förderliche Pläne auf die Beine gestellt, wobei ich froh war, auch die Sicht der Schüler schildern zu können, schließlich geht es bei der ganzen Sache ja um uns. 

Der Tag war in vier Arbeitsphasen eingeteilt, die jeweils 90 Minuten dauerten, dazwischen lagen Pausen, um in der Mensa noch schnell einen dritten Kaffe zum wach bleiben zu schlürfen und um den leckeren gespendeten Kuchen der Familie Rahlf-Mackeprang zu genießen, woran vor allem Herr Danklefsen großen Gefallen fand. 

Abschließend kann ich sagen, dass ich es nicht bereut habe, meinen freien Tag in der Schule verbracht zu haben. Es ist wichtig, dass auch unsere Meinung eingebracht wird und ich freue mich schon auf den nächsten Schulentwicklungstag im Februar, an dem hoffentlich noch ein paar mehr interessierte SchülerInnen teilnehmen werden.

Julia Römermann

Klassenausflug der 11a nach Hamburg am 27.09.2011

Am Morgen des 27.09. ging es für uns, die 11a, auf unseren allerersten gemeinsamen Klassenausflug mit unserer Klassenlehrerin Frau Sydow-Graen. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die ersten am Burger Bahnhof ein und auch Herr Hammerich war mit am Start. Ausgeruht und mit einer Menge Vorfreude im Gepäck konnte der Tag kommen! Die Zugfahrt verlief ruhig und vom Hamburger Hauptbahnhof ging es gleich mit der S-Bahn zwei Stationen weiter in Richtung Ballinstadt. Unser Ziel war das BallinStadt Auswanderermuseum, das wir nach einem kurzen Fußmarsch erreichten. 

Wir bekamen eine Einführung in die Geschichte des Museums, dessen ursprüngliche Gebäude im 19. und 20. Jahrhundert als Auswandererhallen dienten. Über diese Hallen hofften viele Europäer ein besseres Leben zu finden, hauptsächlich in Amerika. 

Nach dem Vortrag waren die meisten von uns jedoch froh, endlich auf eigene Faust durchs Museum stöbern zu können, denn es gab viel zu entdecken und zu sehen. Besonders ergreifend waren die exemplarisch dargestellten Geschichten der Auswanderer und ihre Beweggründe, Europa zu verlassen. Aber auch das „Auswandererspiel“ bei dem man sich selbst in einen Auswanderer hineinversetzen konnte, war ein witziges Highlight und sorgte für einige Lacher.

Manche nutzten den gesamten Tag, um das Museum zu erforschen, während andere sich in kleinen Grüppchen auf den Weg in die Stadt machten, um die Wirtschaft ein wenig beim Shoppen anzukurbeln...

Gegen 16.00 Uhr trafen wir uns alle wieder am Hauptbahnhof, um die Heimreise anzutreten. Alles in allem war es ein gelungener Tag, der uns alle ein Stückchen näher zusammen rücken ließ.

Pauline Timmermann

Ein Blick ins Universum mit Herrn Danklefsen

Der Klassenausflug der 11c führte uns in die Hansestadt Hamburg. Hier hatten wir nicht nur die Möglichkeit, einen Blick in die Weiten unseres Weltalls zu werfen, sondern er ermöglichte uns auch, dass wir uns untereinander besser kennen lernten.

Um 9.31 starteten wir in aller Frische am Bahnhof in Burg. Nach einem kleinen Zwischenstopp ging es direkt weiter mit dem Zug von Lübeck nach Hamburg. Dort führte uns der erste Weg zu MC Donalds oder Burger King um neue Kräfte zu sammeln. Schließlich war die Zugfahrt ja so "lang" und "anstrengend". Nach ca. einer Stunde brachen wir mit der U-Bahn und dem Bus in Richtung Planetarium auf.
Dort angekommen warteten schon zwei Filme auf uns. Zum einen "Unendliche Weiten" und "Darwins große Reise", wobei letzterer in 3D ausgestrahlt wurde.
Die erste Vorstellung war interessant und informativ. Die zweite selbstverständlich auch, aber da die 3D-Technik mit der kuppelförmigen Leinwand und den speziellen 3D-Brillen noch nicht ausgereift ist, war es manchmal ziemlich anstrengend, etwas zu erkennen. Teilweise kam es auch vor, dass die Bilder einfach nur unscharf waren. Als wir beide Filme gesehen hatten, hieß es dann: Freizeit!! 
Jedoch wurde die Freude darüber schnell getrübt, da es sich nur um eine Stunde handelte. Dennoch versuchten wir sie alle gut zu nutzen. Die meisten von uns gingen natürlich shoppen.
Dann hieß es auch schon wieder "Tschüß Hamburg" und wir machten uns auf den Rückweg. Auf der Zugfahrt herrschte keine Müdigkeit. Alle waren aufgedreht und unterhielten sich, lachten oder vertrieben sich mit anderen Dingen, wie zum Beispiel Karten spielen, die Zeit. 
Gegen 20.40. Uhr waren wir wieder auf der Insel und ein interessanter, lehrreicher und vor allem spaßiger Ausflug ging zu Ende.

Die Fahrt nach Kreisau mit dem 11. Jahrgang

Die Fahrt nach Kreisau mit dem 11. Jahrgang vom 30.8. - 6.9. mit Fr. Sydow-Graen und Herrn Stein war ein voller Erfolg.

Nach einer 12-stündigen Busfahrt kamen wir in Kreisau an . Bei unserer Unterkunft handelte sich um den ehemaligen Wohnsitz der von Moltkes, der ebenfalls als Treffpunkt des Kreisauer Kreises genutzt wurde. Nach der Ankunft hieß es für uns erstmal auf die Zimmer und ausruhen. Nach dieser Erholungspause ging es zum ersten richtigen Zusammentreffen mit der polnischen Gruppe. Jeder stellte sich vor und die Namen wurden z.B. mit bestimmten Bewegungen kombiniert, damit man sie sich leichter merken konnte. Abends besuchten wir das so genannte Berghaus der von Moltkes, dass sie bewohnt hatten, da die Beheizung des Schlosses zu teuer wurde. Dort lassen wir Briefe von Helmuth James von Moltke und seiner Frau Freya von Moltke. Der Raum in dem wir saßen war nur von Kerzen erhellt und do entstand eine wunderschöne Atmosphäre.

Der Nächste Tag startete mit einem Workshop, der uns über die Zeit während des zweiten Weltkriegs informieren sollte. Es war wirklich interessant die verschiedenen Themen in Gruppenarbeit zu erarbeiten und somit die Polen besser kennenzulernen und auch neues zu erfahren. Der Workshop sollte uns außerdem mehr Hintergrundwissen geben, da wir am Nachmittag das KZ Gross Rosen besichtigten. Zu sehen unter welchen Bedingungen die damaligen Gefangen leben mussten sind wirklich unvorstellbar. Die Gefangen, die im Steinbruch arbeiten mussten starben ca. nach drei Wochen auf Grund der Folgen der schweren Arbeit. Das Essen das die Gefangenen bekamen bestand größtenteils nur aus Suppe und Brot. 

Der nächste Tag bestand aus Workshops zum Thema Privilegien und Standards. Uns wurde auf verschiedene Art und Weisen deutlich gemacht was in unserer Gesellschaft als selbstverständlich angesehen wird und wie voreingenommen wir Berufen und Hobbys verschiedener Menschen eigentlich sind. Am Abend haben wir dann gemeinsam mit der polnischen Gruppe den Film „Die fetten Jahre sind vorbei“ gesehen.

Sonntag Morgen hatten wir die Gelegenheit einen Vortrag über Emilie Schindler zu hören. Was sehr interessant war, da einmal die wahre Geschichte erzählt wurde und nicht die des Films „Schindlersliste“. Es ist wirklich beeindruckend was diese beiden Menschen geleistet haben, wie selbstlos sie tausenden Menschen das Leben retteten. Außerdem hatten wir an diesem Tag die Gelegenheit ein polnisches Erntedankfest mit zu erleben . Ich glaube ich kann zu recht behaupten, dass jeder von uns jeder Zeit diese Fahrt wiederholen würde. Als Abschluss am letzten Tag hatten wir nochmal die Gelegenheit Breslau genauer zu erkunden.

Es war wirklich eine sehr tolle und interessant Fahrt auf der man Bekanntschaft mit einer anderen Kultur machen. Auch wenn es mit der Sprache nicht immer ganz so rund lief konnte man sich gut verständigen und  neue Kontakte knüpfen. Und ich glaube das jeder von uns diese Fahrt jeder Zeit wiederholen würde. 

Prag-Fahrt 2011

Schläfrigkeit, kaputte Füße, kein Hunger auf Gulasch, Ärger über die deutschen Bierpreise und natürlich gute Laune, daran erkennt man uns, die 12b und 12c, die seit Montagabend wieder auf der Insel bzw. auf dem Festland anzutreffen sind.

Unsere Klassenfahrt nach Prag startete am Dienstag, den 14. Juni. Als Unterstützung für unsere Klassenlehrkräfte Frau Strothmann und Herrn Volkens kam Herr Müller-Gerken mit. Nicht ganz ausgeschlafen trafen wir uns um 5.45 Uhr am Großparkplatz, von wo uns der Busfahrer Alex abholte. Schlaf wurde während der 12-stündigen Fahrt nur teilweise nachgeholt, einige Jungs schrieben z.B. fleißig eine Liste mit Aktionen, die man in Prag unbedingt gemacht haben sollte.
Nachdem wir abends im Hotel Gloria eingecheckt und unsere Zimmer erkundet hatten, wurden wir zu einem uns unbekannten Platz im Zentrum geführt und dort alleine gelassen, um Prag von seiner schönsten Seite kennenzulernen. Dies endete für uns jedoch mit einer Jagd nach Bankautomaten und einem Sprint durch strömenden Regen zurück zum Hotel.

Am Mittwoch erkundeten wir die Stadt auch bei Tageslicht. Getrennt nach Klassen liefen wir nicht irgendwelchen Reiseleitern mit hocherhobenem Regenschirm hinterher, sondern die Lehrer ließen sich von uns Schülern führen. Zu Hause hatten wir uns bereits mit Stadtplänen (mehr oder weniger gut) auseinandergesetzt und Informationen über Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Karlsbrücke, herausgesucht, welche dann vormittags vorgestellt, kennen gelernt und erforscht wurden.
Ab 13 Uhr hieß es: „Tschüß und bis um 19 Uhr im Restaurant!“ Gruppenweise bekamen wir die Adresse und eine Karte und durften den Weg dorthin selbst finden. Bei gefühlten 35°C im Schatten stürmten wir durch die Stadt. Ob H&M, Souvenirshops oder Kneipen, jeder konnte etwas für seinen Geschmack finden. Die beste Entdeckung war die Tiki Taky Bar, welche bloß 50 m vom Hotel entfernt lag und in der wir fast jeden Abend unsere schmerzenden Füße erholten und den Tag ausklingen ließen.
Das lieb gemeinte Essengehen im Restaurant, was dazu gedacht war, unseren kulinarischen Horizont zu erweitern, traf leider nicht auf die erwartete Begeisterung, da es, wie bereits am Vorabend, Gulasch gab. Wir fragten uns tatsächlich, ob es Prager Tradition ist, jeden Abend Gulasch zu kochen.

Donnerstag stand etwas Modernes auf dem Programm, das Skoda (sprich: Schkodda)-Werk. Der Ausflug, der das Automuseum und eine Führung durch die Produktion des Skoda Oktavias beinhaltete, stieß auf Begeisterte, weniger Begeisterte und Gelangweilte. Am Abend wurde jedoch gefeiert, immerhin wurden gleich zwei von uns 19. Kevin K. und Morris haben sich bis 1 Uhr in der „Rustikalen“ und anderen Bars hochleben lassen.

Am Freitag setzten wir vormittags unsere Stadterkundung fort. Im Jüdischen Viertel liefen wir über einen alten Friedhof, waren in einem Museum und zwei Synagogen und betraten eine Gedenkstätte. Um den Tag romantisch ausklingen zu lassen, tuckerten wir ab 22 Uhr ganz unter uns auf dem Schiffchen „Slapy“ über die Moldau. Im Dunkeln konnten wir die beleuchteten Sehenswürdigkeiten wie den Hradschin aus einer ganz neuen Perspektive sehen.

Samstagmorgen fuhren wir mit dem Bus nach Theresienstadt, einem ehemaligem Zwischenlager für Juden und Widerstandskämpfer. Nach einem Gang durch den 500 m langen und engen Tunnel in der „kleinen Festung“, bei dem sich die größeren unter uns über leichte Rückenschmerzen beklagten, hatten wir Zeit, die „Geisterstadt“ bei Spaziergängen durch die leeren, leisen Straßen auf uns wirken zu lassen. Anschließend besuchten wir das Ghetto-Museum, was ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Und dann war es endlich Zeit für das von uns allen erwartete Highlight, die größte Disco Mitteleuropas: Karlovy Lazne. Bis 4 Uhr feierten wir ausgiebig mit Frau Strothmann und Herrn Müller-Gerken und fielen dann erschöpft, verschwitzt und einigermaßen nüchtern in unsere Betten.

Am letzten Tag besichtigten wir die Burgfestung Vysehrad, wobei uns auch dort unser lieber Freund der Regen überraschte. Daraufhin fuhr ein Teil der Gruppe erschöpft zum Hotel, um schon einmal die ersten Sachen zu packen, und andere nutzten die Zeit, um noch letzte Souvenireinkäufe zu erledigen.
Und zum krönenden Abschluss durfte natürlich auch unser neues Lieblingsessen nicht fehlen – Gulasch!

Auf der Busfahrt zurück versuchten wir den Schlafmangel der vergangenen Woche auszugleichen, wobei viele lustige Fotos mit offenen Mündern entstanden. Trotzdem entschuldigen wir uns schon einmal im Voraus bei unseren Lehrern, falls im Unterricht diese Woche hier und da Schnarchgeräusche zu vernehmen sein sollten.

Jetzt bleibt nur noch ein großer Dank an unsere Lehrer, die Fahrt nach Prag war einzigartig!

Biologie-Fachtag

Wir treffen uns am Donnerstag, den 23.06. um 8.30 in Kleinwessek, direkt bei Frau Konrad zuhause, um dann gemeinsam in den Wald zu fahren. Als wir dort ankommen, werden sofort die Gummistiefel angezogen, damit die Füße zumindest die Chance besitzen, trocken zu bleiben.

Mit allem Gepäck richten wir uns im Biotop Wald ein, untersuchen Tiere & den Fluss und bestimmen dort wachsende Pflanzen.
Nachdem wir dort einige Stunden verbracht haben, gehen wir noch zum Schloss Weißenhaus und sehen uns den stark bewachsenen Grund und Boden dort an. Als wir wieder beim Ausgangspunkt ankommen, fahren wir zurück zum Haus von Frau Konrad. Sie lädt uns ein, bei ihr zu essen (sie kann echt guten Eintopf kochen ;) ) und zeigt uns ihren Garten.
Danach verabschieden wir uns von Frau Konrad und fahren gemeinsam wieder zurück nach Hause.

Es war für uns ein sehr witziger und ereignisreicher Tag, an den wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Nina Schröder und Sina Zander

Klassenfahrt nach Paris 14.-20.06.2011











Dienstag:
Nach dem Flug vom Flughafen Hamburg zum Flughafen Charles de Gaulle fahren wir mit dem RER ins Zentrum von Paris und bringen unsere Koffer ins Hotel. Am Nachmittag wird noch ein wenig Paris erkundet und am Abend machen wir eine Fahrt auf der Seine.

Mittwoch:
Wir müssen heute früh aufstehen, da wir uns mit den Austauschschülern der diesjährigen 9. Klassen in Torcy, einem Vorort von Paris, treffen, um die Schule zu besichtigen, gemeinsam zu frühstücken und danach gemeinsam eine Rallye durch Le Marais zu machen.

Donnerstag:
Da in Zweiergruppen jeder weitere Vormittag der Klassenfahrt von uns Schülern geplant wurde, besuchen wir heute den Eiffelturm. Nachdem die 669 Stufen geschafft sind, bekommen wir einen schönen Ausblick geboten. Wir steigen wieder hinab, erstehen noch einige Schlüsselanhänger und haben nach ein paar Fotos vor dem Eiffelturm den Nachmittag zur freien Verfügung.

Freitag:
Heute ist eine Führung durch Belleville, ein Viertel im 20. Arrondissement von Paris, geplant. Nachdem wir 3 Stunden lang zu Fuß das Viertel erkundet haben, gehen wir gemeinsam Essen und haben danach den Nachmittag zur freien Verfügung, in dem natürlich die Souvenir- und Shoppingläden geplündert werden.

Samstag:
Heute besuchen wir den Louvre, um die Mona Lisa sehen zu können. Natürlich könnte man dort mehrere Tage verbringen, weil das ganze Gelände echt riesig ist und es viel zu sehen gibt. Aber für manche reichen auch schon 2 Stunden, danach steht der Nachmittag wieder zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns, um die Seine bei Nacht genießen zu können.

Sonntag:
Heute ist der letzte Tag vor unserer Abreise. Wir fahren mit der Métro zum Montmarte, um den Sacre-Coeur besichtigen zu können. Danach machen wir auf einem kleinen Rasenstück ein gemeinsames Picknick und bekommen dann die Aufgabe, ein Radiergummi zu tauschen, um das dann solange weiterzutauschen, bis wir uns nachmittags am Arc de Triomphe treffen. Dort küren wir das beste getauschte Stück, sehen uns den Arc de Triomphe und haben danach den Rest des Tages zur freien Verfügung, den einige auf der Champs-Élysées verbringen. Am Abend treffen wir uns und machen ein gemeinsames Picknick an der Seine.

Montag:
Heute heißt es früh aufstehen, denn unser Flug nach Hause geht sehr früh. Außerdem müssen wir noch mit dem RER wieder zum Flughafen zurück.

Am späten Nachmittag sind alle wieder zuhause.

Es war eine schöne, wenn auch anstrengende Woche, die uns sicher allen in Erinnerung bleiben wird. Paris ist eine hektische Stadt, die teuer sein kann, aber wenn man sich einigermaßen auskennt oder die richtigen Leute fragt, findet man relativ leicht billigere Restaurants und in der Seine eine gute Alternative zu den teuren Discos.

Nina Schröder und Sina Zander

Mein Praktikum im IFA Hotel Fehmarn

Ich habe mich für ein Wirtschaftspraktikum im IFA Hotel Fehmarn entschieden, da es nicht nur ein geeigneter Betrieb war, um die wirtschaftlichen Strukturen eines Unternehmens kennenzulernen, sondern auch, weil ich mich für das Hotelgewerbe interessierte und ich dadurch einen guten Einblick hinter die Kulissen eines Hotels bekommen konnte.

Der IFA Konzern ist eine Hotelkette, deren Hauptsitz sich in Spanien befindet. Das 1969 erbaute Hotel besitzt 422 Apartments mit 1800 Schlafgelegenheiten. Es ist in vier Segmente unterteilt. Es gibt die beiden Fernblickhäuser, das Vitamar, das Gebäude am Yachthafen und das Vitarium mit Restaurants und Einkaufmöglichkeiten.

Mein Arbeitstag begann jeden Morgen um 9:00 Uhr. Ich wurde jeden Tag in eine andere Abteilung eingeteilt, um möglichst viel kennenzulernen. Daher war ich im Service, im Marketing, in der Buchhaltung, im Controlling, im Bankett, bei der Serviceleitung, an der Rezeption und in der Direktion. Mir wurden viele Einblicke gewährt und ich habe das komplette Hotel kennen gelernt. Es war sehr interessant zu erfahren, wie komplex das System ist. Ich habe viel wiedererkannt, was wir zuvor im WiPo-Unterricht durchgenommen haben, und konnte mein Wissen gut anwenden. Meine Tage waren sehr abwechslungsreich und mir konnten alle Fragen, die ich hatte, beantwortet werden. Leider konnte ich nur selten selbstständig arbeiten, da zu wenig Zeit war, mich einzuarbeiten. Die Arbeiten, die ich erledigen durfte, haben mir allerdings Spaß gemacht. Ich durfte Pauschalen fürs Marketing entwickeln, Rechnungen schreiben und verbuchen und Ware während einer Lieferung entgegen nehmen.

Obwohl ich anfangs nicht zufrieden mit dem Praktikum war, hat man sich Zeit für mich genommen, um die Probleme aus dem Weg zu schaffen. Mir haben die zwei Wochen für meine spätere Berufswahl geholfen und ich habe viel gelernt über die wirtschaftlichen Hintergründe eines Betriebes.

Laura Kähler, 12c

Mein Praktikum bei Bartels-Langness

Die Zentralverwaltung in Kiel

Als wir im Herbst über unser Wirtschaftspraktikum informiert wurden, bewarb ich mich bei mehreren Firmen. Nach einem Vorstellungsgespräch erhielt ich schließlich von Bartels-Langness eine Zusage. Ich freute mich sehr, da dies mein Favorit war.

Und dies habe ich nicht bereut! Mein 2-wöchiges Praktikum war einfach klasse. Zunächst ein wenig über Bartels-Langness (kurz Bela): Allen, denen ich erzählt habe, dass ich dort mein Praktikum absolvieren würde, konnten mit dem Namen nichts anfangen, obwohl ich euch garantiere, dass ihr alle Bela indirekt kennt! Denn Bela ist ein deutsches Einzel-und Großhandelsunternehmen und einer der größten Arbeitgeber im Norden. Mit unter anderem 83 Famila-Filialen und 30 Markant Warenhäusern ist Bela „jeden Tag, überall“ anwesend.

Ich habe mein Praktikum in der Zentralverwaltung in Kiel in der Exportabteilung verbracht. Der freundliche Ausbildungsreferent Herr Burg, mit dem ich auch das Vorstellungsgespräch hatte, führte mich an meinem ersten Tag kurz herum und brachte mich dann zu der Exportabteilung.

Dort lernte ich alle Mitglieder des Teams kennen und die folgenden zwei Wochen arbeitete ich vor allem mit der immer hilfsbereiten Victoria Eismann zusammen. Sie erzählte mir einiges über die Exportabteilung und brachte mir in meiner Zeit dort eine Menge bei. Wir beide arbeiteten hauptsächlich an einem Katalog mit diversen Produkten, der dann für ausländische Kunden auf Englisch angefertigt wurde. Deshalb habe ich viele Bilder von Produkten zusammengestellt, englische Beschreibungen angefertigt und Preislisten erstellt, die dann auch noch ins Englische übersetzt wurden. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich die ganze Zeit selbstständig an einem eigenen Computer arbeiten konnte .

Zu meinen Aufgaben gehörte auch die Entgegennahme von Telefonaten, falls Frau Eismann mal nicht da war. Dies musste ich mehrmals auf Englisch machen, was eine gute, neue Erfahrung für mich war. In der ersten Woche durfte ich auch einmal zusammen mit dem Auszubildenden Martin die Post verteilen, so konnte ich das ganze Gebäude mit allen Abteilungen kurz kennenlernen.

Neben der Fertigstellung der Kataloge habe ich noch gelernt, wie man Aufträge von Kunden bearbeitet, was wirklich sehr interessant war. Frau Eismann hat mir sehr viel erzählt, zum Beispiel wie verschiedene Zahlungsmöglichkeiten erfolgen.

Mein Praktikum bei Bela war ein voller Erfolg und ich kann nur jedem, der sich für eine Bürotätigkeit in den Bereichen Wirtschaft und Handel interessiert, empfehlen, dort ein Praktikum zu machen! Man wird von allen sehr nett behandelt und kann viel selbstständig arbeiten.

Ich hoffe, ich kann bei Bela im August 2012 mein duales Studium (Betriebswirtschaft) beginnen, weil mich das Praktikum bestärkt hat, dass es genau das Richtige für mich ist.

Nina Pramschüfer, 12b

Praktikum vom 04. – 14. April 2011 im AWO Montessori-Kinderhaus Schönberg

Beim Schaukeln mit den Kindern

Das AWO Montessori-Kinderhaus in Schönberg ist kein normaler Kindergarten. Es wurde 2006 als Montessori-Kinderhaus anerkannt. Maria Montessori (1870-1952) war eine Reformpädagogin. Mit ihrem Satz “Hilf mir, es selbst zu tun” wurde sie berühmt. Dieser Satz ist der Leitsatz des Kindergartens. Das Ziel des Kinderhauses ist es, selbstständige, aber auch soziale Kinder in die Schule zu schicken. Nicht die Pädagogen, sondern die Kinder sollen im Mittelpunkt stehen. Des Weiteren steht der Kindergarten für Ordnung und Ästhetik. Die Kinder lernen von Anfang an, Sachen immer wieder dort hinzubringen, wo sie sie herhaben. Dazu kommt, dass es ein Kindergarten mit offenen Türen ist. Die Kinder gehören zwar einer festen Gruppe an, dürfen aber jeder Zeit auch in den anderen Gruppen und mit den anderen Kindern spielen.

Diese Besonderheiten des Kindergartens hatten mich angeregt, mich dort zu bewerben und so betrat ich am 04.04.2011 um 08:30 Uhr das erste Mal das Gebäude. Ohne Einführung und mit dem Satz: „Dann lern‘ mal die Kinder kennen”, stand ich plötzlich im Raum der Frösche, meiner Gruppe für das Praktikum. 22 Kinder guckten mich neugierig an und redeten über mich. Sie waren sehr offen und freuten sich, dass ich in ihrer Gruppe war.

Nach anstrengenden ersten Tagen hatte ich mich in die Abläufe eingearbeitet und an den Alltag gewöhnt. Ich spielte mit den Kindern, las ihnen Geschichten vor, passte auf sie auf, ging mit ihnen zum Sport, half ihnen beim An- und Ausziehen und auch beim auf Toilette gehen. J

Mein Arbeitstag sah im Allgemeinen so aus: Um 08:00 Uhr kam ich an. Dann half ich den Kindern beim Frühstück und spielte mit ihnen. Um 10:00 Uhr ging es zum Singkreis, wo alle zusammen saßen und Kinderlieder sangen. Danach ging es je nach Wetterlage wieder in die Gruppen zurück oder nach draußen. Von 12:00 bis 12:30 Uhr hatte ich Mittagspause. Nach der Pause waren nur noch wenige Kinder da und meine Betreuerin hatte schon Feierabend. Wieder passte ich auf die Kinder auf und half ihnen beim Malen und Basteln. Um 14:00 Uhr gab es dann Kaffee und Kuchen. Anschließend ging es zurück in einen Gruppenraum. Um 15:00 Uhr hatte ich Feierabend.

In den letzten Tagen wurde mir immer mehr Verantwortung übertragen und ich durfte teilweise auch alleine auf die Gruppe aufpassen.

Die Erzieher und Pädagogen waren immer nett und offen zu mir. Sie zeigten mir viele Besonderheiten des Kindergartens. Beispielsweise dürfen die vier- bis fünfjährigen Kinder einmal in der Woche zur “Montessori-Mathematik”. Dort werden ihnen die Zahlen von eins bis zehn näher gebracht.

Am letzten Tag wurde ich gefragt, ob ich nach meinem Abitur vielleicht ein freiwilliges soziales Jahr im Montessori-Kinderhaus Schönberg machen möchte.

Alles in allem waren die zwei Wochen sehr interessant. Ich konnte das Berufsbild der Kindergärtnerin bzw. Erzieherin genauer kennen lernen und habe großen Respekt davor. Es ist ein äußert anstrengender Beruf, in dem man jeden Tag 100 % geben muss.

Trotzdem kann man auch sehr viel Spaß haben, wenn man beispielsweise sieht, welche Freude die Kinder haben und wie sie lernen und sich entwickeln.

Sina Zander

Fachtag Biologie in der 13 c

„Irgendwann braucht die Wissenschaft unsere Daten bestimmt!“

„Bei uns allen ist genetisch festgelegt, dass wir Frauen mit einem Hüft-Taille-Verhältnis von 0,7 besonders attraktiv finden.“

Diese These klingt zunächst einmal sehr gewagt und so setzte Herr Gruel einen Fachtag im Fach Biologie an, um mit uns, der 13 c, diese Aussage zu überprüfen. In verschiedene Teams eingeteilt, kamen wir am Mittwoch bewaffnet mit Laptops, Taschenrechnern, Messbändern und Fragebögen zur Schule, um einen wissenschaftlichen Beweis für oben genanntes Zitat aus einem Biologiebuch zu erbringen.

Nach kurzer Organisation begannen die Erhebungs-Teams die Klassen 5 bis 13 zu besuchen, um dort zum einen den Hüft- und Taillenumfang der Mädchen zu messen und zum anderen Fragebögen beantworten zu lassen, auf denen die Schüler aus Abbildungen von Frauen, bei denen nur das Verhältnis von Hüfte zu Taille variierte, die attraktivste und die unattraktivste auswählen sollten. Währenddessen bereiteten sich das Auswertungs- und das Statistik-Team auf einen Ansturm von Fragebögen und Messergebnissen vor, die es zu sortieren, auszuzählen und so umzurechnen beziehungsweise zu runden galt, dass sie sinnvoll und übersichtlich in Diagrammen darzustellen waren.

Zuletzt galt es, die unter der Mithilfe von 587 Schülern und Schülerinnen erhobenen Daten zu interpretieren, wobei wir eindeutig die Richtigkeit des obigen Zitates belegen konnten.

Die Ergebnisse unserer Arbeit werden wir in nächster Zeit an einer Stellwand veröffentlichen. Abschließend möchten wir uns bei allen Schülerinnen,Schülern und Lehrkräften bedanken, die uns bei der Erhebung der Daten geholfen haben.

Hanna Graßhoff

Bericht zum Wandertag der 12 a am 01.03.2011 nach Hamburg

Ungewöhnlich... Halb zehn und wir sind nicht in der Schule...

Stattdessen stehen wir am Bahnhof und warten auf den Zug, der uns nach Lübeck bringen soll. Bis dahin dauert es fast eineinhalb Stunden und als wir ankommen, steht unser Anschlusszug schon dort. Wir steigen um und bemerken: Es ist nur noch eine gute Stunde bis nach Hamburg!

Die Aufregung steigt und langsam werden einige von uns ein wenig hibbelig.

Dann sind wir endlich da. Es ist schon kurz nach zwölf und unser Termin ist um viertel vor 1. Zuerst schaut unser Tour-Guide Herr Wolf auf die Karte. Aha, da geht’s lang. Wir folgen ihm, einige schneller, einige langsamer und dann stehen wir direkt vor der Tür des Hamburger Dungeon. Da wir noch genug Zeit haben, verabredet man, sich um zwanzig vor 1 wieder vor der Tür zu treffen. Zwei Schüler gehen nicht in den Dungeon und so haben sie einen Nachmittag Zeit, da wir bis um viertel vor 3 im Dungeon bleiben.

Der große Teil von uns kommt heraus und leider war durchgehend eine Sache in den Gesichtern abzulesen: Enttäuschung. Alle hatten es sich anders vorgestellt. Die Sprache, welche die Schauspieler an den Tag legten, kam nicht gut an. Aber trotz dieser Tatsache und des Windes lassen wir uns die gute Laune nicht verderben. Also geht es zurück zur Mönckebergstraße und es wird geshoppt, während unsere Lehrkörper sich vornehm zurückziehen. Doch vorher wird vereinbart, dass wir uns um 5 Uhr am Kino treffen. Schließlich wollen wir uns noch den Film „Die Kinder von Paris“ ansehen. Hierüber verraten wir nichts, denn wir möchten weder die Handlung noch eine Meinung vorwegnehmen ;)

Dann geht es zurück zum Bahnhof. Um 20.12 verlässt der Zug Hamburg Richtung Lübeck. Dann heißt es um kurz nach 9 noch einmal umsteigen und gegen halb 11 sind alle wieder zurück auf dem Festland bzw. der Insel.

Es war ein anstrengender Tag, aber er hat uns viel Spaß gemacht. In Hamburg gibt es wirklich viel zu entdecken. Ein Tag reicht also niemals aus, aber gelohnt hat es sich trotz allem auf jeden Fall!!

Nina Schröder und Sina Zander

Ausflug der 12c ins LOLA

Zuerst einmal möchten wir dem Verein der Freunde ganz herzlich danken für die Übernahme der Kosten der LOLA- Kursgebühren.

Am 31. Januar machte sich die 12 c mit Unterstützung von Herrn Volkens und Frau Strothmann auf in Lübecks offenes Labor, kurz LOLA, um innerhalb von 3 Tagen den Unterrichtsstoff aus dem Biologieunterricht zu vertiefen. Nach einer ausgiebigen Frühstückspause beim Bäcker und McDonalds ging es mit dem überfüllten Bus in Richtung Universität, wo wir uns mit weißen Kitteln und Schutzbrillen ausgestattet wie kleine Professoren fühlten. Nachdem wir darüber aufgeklärt wurden, was wir im Labor denn alles NICHT tun dürfen und uns das Programm der nächsten Tage aufgeführt wurde, teilten wir uns in Zweiergruppen auf und konnten das erste Mal mit den ganzen Materialien experimentieren, die wir sonst nur aus den Büchern kannten. Gleich danach wurden wir schon einem kleinen Test unterzogen, wie sorgfältig wir arbeiten können. Eifrig machte sich die ganze Klasse ans Werk, echtes Lübecker Trinkwasser zu pipettieren. Nach dieser Bewährungsprobe gönnten wir uns erstmal eine Mittagspause, in der wir wie richtige Studenten in der Universitätsmensa speisen konnten. Am Nachmittag bekamen wir von Frau Dr. Kunze, der Gründerin des LOLAs, einen Einblick in die verschiedenen Studiengänge der Uni. Da wir mehr Informationen gar nicht aufnehmen konnten, hatten wir für den restlichen Tag frei und konnten somit unser gespartes Geld bei Shopping-Touren auf den Kopf hauen.

Am nächsten Tag konnten wir unser Wissen über die Polymerase-Ketten-Reaktion und Gelelektrophorese, die uns Herr Volkens im Unterricht zuvor nahezubringen versucht hatte, zum Besten geben, da unsere Aufgabe war, das genetische Material von zwei Mäusen namens Agathe und Bruno zu untersuchen. Da wir die Ergebnisse erst am nächsten Tag besprechen wollten, wurden wir am Nachmittag von Herrn Professor Dr. Busch durch die Anatomie geführt, wo wir präparierte Organe und Extremitäten bewundern konnten. Als wir in der Pathologie ankamen und zwei Studentinnen an einer präparierten Leiche arbeiteten, bekamen einige Schüler doch ein flaues Gefühl im Magen. Den ereignisreichen Tag ließen die meisten in dem nächstgelegenen Lokal ausklingen.

Der letzte Tag versprach erneut interessant zu werden, da wir nun unsere eigene DNA aus Mundschleimhautzellen isolieren sollten. Nach guten zwei Stunden und viel konzentrierter Arbeit hatte jeder seine eigene DNA (sichtbar!), eingelegt in Alkohol, um sie als Mitbringsel der Familie vorzuführen. Der Tag im LOLA endete mit einem sehr interessanten und zugleich schockierenden Vortrag über den Gendefekt Chorea Huntington. Da niemand wirklich Lust verspürte, die nächsten drei Stunden in Lübeck auf den Zug zu warten, der eigentlich vorgesehen war, und wir hörten, dass bereits einer in knapp einer Stunde fahren würde, ging es im Eilschritt zum überfüllten Bus. Zum Glück erwischten wir den Zug noch rechtzeitig und hatten nicht nur ereignisreiche drei Tage hinter uns und unsere eigene DNA im Gepäck, sondern waren sogar schon zwei Stunden früher zu Hause, um den Schlaf nachzuholen, der in den Nächten zuvor vielleicht ein wenig zu kurz gekommen war.

Julia Römermann & Laura Kähler

Nouvelle Cuisine

Am 11.01.2011 traf sich der Französischkurs des 13. Jahrgangs von Madame Rinne-Maaß, um au Bocuse eine nouvelle, française cuisine zu kreieren. Fünf Gruppen wagten sich nach Referaten über das geplante Gericht und die Gegend, aus der es stammt, an Topf, Pfanne und Kochlöffel. Geplant war als Vorspeise ein „Salade de riz“ sowie als Hauptgang „une quiche“ et „gratin de pommes de terre avec des boulettes“. Als Desserts sollten „des crêpes“ et „des éclairs“ folgen. Trotz anfänglicher Befürchtungen, dass zwangsläufig alles schief gehen muss, übertrafen sich die Meisterköche selbst und so konnte am Ende ein in allen fünf Gängen leckeres Menü genossen werden, das es verdient, in allen Spitzenrestaurants dieser Welt nachgekocht zu werden.

Unser Feedback: ein toller Fachtag! Merci, Madame!

Vive la France! 

Unsere Lübeck-Tour

Am 10. Dezember, im kalten Winter 2010, unternahm die Klasse 11 a mit einigen anderen Schülern und Frau Sydow-Graen, nebst unserem Klassenlehrer Herrn Müller-Gerken, einen Ausflug nach Lübeck, um ins Theater zu gehen und Anatevka, ein Musical, zu sehen. Dabei lockte Lübeck nicht nur mit dem Theater, sondern auch mit dem Weihnachtsmarkt und dem Märchenland, in dem begeistert genascht (Mutzen, hmm!) wurde. Die Kälte in Lübeck konnte unsere freudigen Gemüter nicht davon abhalten, vor der Theateraufführung, wie besprochen, die Läden in Lübeck unsicher zu machen.

Nach einer gemütlichen und erfolgreichen Shopping-Tour, trafen wir uns im Theater, wobei es sich zuerst schwierig gestaltete, den richtigen Rang zu finden (nebenher bemerkt, hat das Theater echt verdammt viele Treppen). Doch nachdem wir die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatten, saßen wir gemütlich und schon ging es los.
Um nicht noch näher auf den Inhalt der Theateraufführung eingehen zu müssen, verweise ich einfach auf Frau Sydow-Graen, die sicherlich voller Freude, auf Nachfrage, über dieses Werk berichten wird.
Die Rückfahrt war genauso vergnüglich wie die Anreise und wir verbrachten diesen Freitag mit viel Spaß, Gelächter, großartigem Gesang und nicht zuletzt mit vollen Tüten, die wir nach Hause tragen mussten. Ein gelungener Tag!

Lena

Exkursion der 12 b nach Hamburg

Ballinstadt – Das Auswanderermuseum

Nachdem wir im Erdkundeunterricht das Thema „Migration“ behandelt hatten, beschlossen wir, uns im Auswanderermuseum außerhalb der Schule mit dem Thema auseinanderzusetzen. 

Am 07.10.10 fuhren wir morgens mit Frau Strothmann und Herrn Borner mit dem Zug nach Hamburg. Dort angekommen nahmen wir die S-Bahn und erreichten nach kurzer Zeit unser Ziel. 
Nach einer kurzen Einführung teilten wir uns in Gruppen auf. Jede Gruppe suchte sich eine Puppe aus, die sich zu Beginn kurz vor ihrem Auswandern befand. In den folgenden zwei Stunden verfolgten wir den Verlauf ihrer Auswanderung, wobei es sowohl zu positiven als auch negativen Situationen kam. 
Nebenbei machten wir eine Rallye, in der wir uns mit den einzelnen Etappen der Auswanderung beschäftigten. Obwohl wir dabei viel lernten, hatte dies auch zur Folge, dass das Museum an sich leider etwas zu kurz kam und man sich zu sehr auf die Rallye konzentrierte. Aber das Gute daran war, dass sich dadurch wirklich alle mit dem Thema auseinander gesetzt haben und nicht nur durch das Museum gehetzt sind. 
Ballinstadt war ein interessanter Abschluss für unser Thema, das uns eine andere Sichtweise des Auswanderns geboten hat.
Anschließend hatten wir noch genügend Freizeit zur Verfügung, bevor wir uns abends wieder auf den Heimweg machten.

Nina & Vidhya

 

Projektpräsentationen der Prag-Fahrt auf dem Elternabend der 13 b

Mittlerweile ist schon einige Zeit vergangen seit der Prag-Fahrt, doch trotzdem wollten wir unseren Eltern unsere Erlebnisse nicht vorenthalten. Deswegen veranstaltete die 13 b mit Herrn Neumann und Frau Konrad am Mittwoch, den 06.10.2010, einen Elternabend der besonderen Art.

Zunächst fing der Abend mit dem traurigsten aller Erlebnisse an - dem Besuch Theresienstadts - präsentiert von Jule, Marie, Timo und Simon. Danach lockerte sich die Stimmung wieder, denn Sanja berichtete den Eltern von unseren Erlebnissen im jüdischen Viertel, unterlegt mit einer Diashow. Anschließend hielt Mareike einen Vortrag über Franz Kafka, wobei Herr Neumann im Nachhinein anmerkte, dass er doch ganz hilfreich für den Deutschunterricht sei. Vom Prager Frühling wurden wir und auch die Eltern und Lehrer unterrichtet von Davide, Vincent, Lukas und Bennet. Abgeschlossen wurde der Vortrag mit einem Film über dieses Thema. Eine weitere Präsentation kam von Tobias, Dennis und Christoph, die uns etwas über die Bauwerke in Prag erzählten, wobei sie besonders auf die Architektur eingingen. Einige Bauwerke waren zum Beispiel das Prager Schloss, die Karlsbrücke oder auch das Rathaus. Der vorletzte Vortrag an diesem Abend war der von Tim, Thomas und Sönke.

Mit einem selbstgedrehten Film und Ausschnitten aus anderen Filmen war der Abend fast perfekt - wohlgemerkt nur FAST. Die letzte Präsentation brauchte ein wenig Zeit beim Aufbau. Diese Zeit nutzen die Meisten um ein Glas Sekt zu trinken oder auch ein Schnittchen zu kosten sowie um neue Bekanntschaften zu schließen. Nach dieser kurzen Pause kam es zum krönenden Abschluss des Abends: ein Film mit Eindrücken von der Pragfahrt in Form von Bildern und Videotagebucheinträgen. So konnten die Eltern einen ganz guten Eindruck von unseren Erlebnissen bekommen. Es wurde sehr viel gelacht, aber es gab auch rührende Momente und damit ging ein gelungener Abend zu Ende.

Alexandra Westphal für die 13 b

WiPo-Unterricht am Samstag in der Schule

Am 02.10.2010 traf sich die 11a mit ihrem Lehrer Herrn Borner in der Schule, um sich in WiPo für die Klausur am nächsten Donnerstag vorzubereiten. Mit Elan und viel bunter Kreide wurde die „Brille Gesellschaft“ aufgesetzt und man kämpfte sich durch die Weiten der Mode und ihrer Wirkung.

Nach einer Stunde gab es eine Pause, um Geburtstagskuchen zu essen und Kaffee zu trinken, wobei man dazu sagen sollte, dass das Geburtstagskind leider nicht anwesend war. Der Kuchen war trotzdem lecker. ;)

Dann wurde noch eine Stunde mit Ausdrücken wie „demonstrativer Konsum“ und dem „Veblen-Effekt“ hantiert und nach einem abschließenden Bewerten durch die Schüler wurde doch zugegeben, dass diese zwei Stunden am Samstag in der Schule echt lehrreich und gar nicht so schlimm waren, wie man anfangs gedacht hatte.

Lena

Die 13c auf großer Fahrt

Durch die Teilnahme einiger Klassenmitglieder an einem Wettbewerb zur ökologischen Artenvielfalt in Nord- und Ostsee bekamen wir, die 13c, die Möglichkeit, einen Tag auf einem Forschungsschiff zu verbringen. Und so fuhren wir am Freitag, d. 13.09.2010, mit Herrn Danklefsen und Herrn Volkens nach Hamburg, wo das Schiff, die Aldebaran, vor Anker liegt. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und während die erste Gruppe auf dem Boot die Wasserqualität der Elbe untersuchte und Zooplankton mikroskopierte, sang und tanzte die andere Gruppe mit wildfremden Menschen in Hamburgs Innenstadt spontan Kinderlieder.

Gegen Mittag wurden die Gruppen gewechselt, wobei einige sehr froh waren, das schaukelnde Schiff zu verlassen und andere bereits auf dem schwimmenden Steg entschieden, dass es gesundheitlich nicht förderlich sein würde, an der Bootsfahrt teilzunehmen. Die somit mit reduzierter Teilnehmerzahl startende zweite Gruppe lernte dann unter anderem, dass ein Eimer in wissenschaftlichen Kreisen klangvoll als Wasserschöpfer bezeichnet wird, dass Zooplankton vor allem Angst hat, was größer als es selbst ist (also vor fast allem) und wie man am besten Fotos von Zooplankton unter dem Mikroskop macht.

Leider hatte die Ausfahrt auf dem Forschungsschiff einen geringeren wissenschaftlichen Anspruch als erwartet, aber dennoch haben die meisten Schülerinnen und Schüler diesen Tag sehr genossen. Ein abschließender Dank geht an Herrn Danklefsen für seine Begleitung und an Herrn Volkens für seine tatkräftige Unterstützung bei der Ausarbeitung des Konzepts zum Meereswettbewerb und sein Engagement beim Organisieren der Fahrt.

Hanna Graßhoff für die 13 c 

Präsentation der 13 c zur Studienfahrt nach Prag

Am Montag, den 06.09.2010, fanden sich um 19:00 Uhr die Schülerinnen und Schüler der 13 c, deren Eltern, die Lehrkräfte Herr Danklefsen und Frau Piehl sowie weitere Gäste im Musikraum der Inselschule ein, damit die Schüler den Eltern präsentieren konnten, was sie auf ihrer Studienfahrt im Juni nach Prag erlebt und gelernt haben.

Gut versorgt mit Schnittchen und Getränken verfolgten die Eltern und Mitschüler zuerst einen Film, der die zwischenmenschlichen Geschehnisse auf der Fahrt zusammenfasste, und anschließend Präsentationen über Architektur, Naturwissenschaften sowie jüdisches Leben in Prag. Weitere Vorstellungen beinhalteten das Leben Franz Kafkas und unseren Besuch im NS-Sammellager Theresienstadt.

Nach dem Ende der Präsentationen schlossen sich noch viele interessierte Eltern einer Führung von Herrn Danklefsen durch das neue Schulgebäude an. Das abschließende Feedback der meisten Eltern: Der Abend war ein voller Erfolg.

Exkursion ins Wasservogelreservat Wallnau im Rahmen des Biologieunterrichtes bei Frau Konrad-Rehder

Ein spannender Tag begann am Dienstag, den 15. Juni 2010, als wir, die Klasse 12b nach Wallnau aufbrach, um dort das Wasservogelreservat zu erkunden.

In Wallnau angekommen begrüßte uns Herr Fockel herzlich und wir bekamen eine allgemeine Einweisung. Nachdem sich dann die Gruppen formatierten, wurden sie noch einmal speziell auf ihr Thema eingewiesen und mit verschiedensten Utensilien versorgt.

In den unterschiedlichsten Bereichen forschten, experimentierten und erkundeten die Gruppen ihre Naturräume.

Berichte der einzelnen Gruppen:

Pragfahrt des 12. Jahrgangs (19.06. bis 25.06.2010)

Es war am 19. Juni 2010, als sich die Schüler und Schülerinnen des 12. Jahrgangs der Inselschule Fehmarn mit ihren Leitern Herrn Boschke, Herrn Danklefsen, Frau Konrad, Frau Matthiensen, Herrn Neumann und Frau Piehl auf den Weg nach Prag machten, um die Geheimnisse dieser Stadt zu erkunden. Bereits der Weg war beschwerlich: Während unser Busfahrer Rainer versuchte, uns mit erheblichen Temperaturschwankungen der Klimaanlage zu schwächen, kam auch aus eigenen Reihen ein Dolchstoß: Durch die kaum zu regulierende Lautsprecheranlage wurden wir mit den Klängen des Films „Fluch der Karibik II“ beschallt, was einigen unserer Reisegefährten das Gehör zu nehmen drohte. Dies führte zu ersten Opfern, die auf dem Fußboden des Busses in einen tiefen Schlaf fielen und erst in Prag wieder erwachten.

Aber auch Prag war uns anfangs nicht freundlich gesinnt: Während einige noch unter den Temperaturschwankungen des Busses litten, wurden andere Opfer des mit Algen versetzten Leitungswassers. Und einer unserer stärksten Kämpfer Simon wurde immens geschwächt, als er bezichtigt wurde, den Feueralarm im Hotel ausgelöst zu haben. Trotz all dieser Hindernisse sah sich der Rest unserer Gruppe noch in der Lage, das nächtliche Prag zu bewundern.

Die nächsten Tage wurden vormittags dazu genutzt, die populären Ecken Prags zu erkunden, um nachmittags - immer ausgerüstet mit wertvollen Insider-Tipps und Überlebensstrategien unserer Leiter – die weniger bekannten Geheimnisse dieser Stadt zu entdecken. Auf die Vormittage hatten sich immer einige von uns besonders gut (manchmal vielleicht auch weniger gut) vorbereitet, da sie in Form von Vorträgen ihre Mitreisenden über die Denkmäler der Stadt informieren sollten.

Während Michael an einem Vormittag auf dem Hradschin von 40 singenden Mexikanern gleichzeitig umarmt wurde, nachdem er ein Schild mit der Aufschrift „Free Hugs“ hochgehalten hatte, waren wir am folgenden Tag im jüdischen Viertel von der Geschichte um Rabbi Löws Golem und von der Schönheit der vielen Synagogen fasziniert. Neben dem Besuch des Kafkamuseums, das sich unterschiedlicher Beliebtheit erfreute, fuhren wir an einem Tage nach Theresienstadt und besichtigten dort das Sammellager und das Ghetto, was viele von uns sehr nachdenklich gestimmt hat.

Für die Nachmittage wählten viele jedoch ein weniger kulturlastiges Programm: Einige erkundeten zwar immer noch Prag – dem Geheimnis der Stadt auf der Spur, andere sanken ermattet in ihre Hotelbetten, wo sie mit Salzstangen und Gabeln in Bettritzen konfrontiert wurden. Wieder andere verglichen Schuh- und Kleidungspreise in den verschiedensten Läden.

Diejenigen, die das Rätsel um Prag lösen wollten, begaben sich in die verstecktesten Ecken der Stadt: Sie bestiegen den Nachbau des Eiffelturms, besuchten das Kommunismusmuseum, den Prager Zoo, irrtümlicherweise die sehr verstörende Vogelausstellung des Nationalmuseums, das Musikmuseum oder wanderten auf der Suche nach der Prager Kaffeehauskultur dreimal am Café Louvre vorbei. Weitere beliebte Beschäftigungen waren die stundenlange Suche nach Raiffeisenbanken oder Porträts auf der Karlsbrücke.

Doch spätestens um 18:30 waren wir alle wieder im Hotel, wo wir jeden Abend vergeblich auf das Prager Nationalessen, nämlich Knödel, warteten. Die anstrengenden Tage ließen wir höchst selten im Hotel ausklingen: Die schmerzenden Füße trugen uns in eine der unzähligen Bars, in die größte Disko Europas, zum Public Viewing und zu Bootstouren. Besonders romantisch veranlagte Mitreisende stiegen gar auf die höchste Erhebung Prags und betrachteten den stimmungsvollen Sonnenuntergang.

Sind wir letztendlich doch alle Freunde und Fans dieser Stadt geworden, so gab es doch Hindernisse zu überwinden: Der größte Feind eines besonders gewieften Leiters war die von ihm ausgewählte Wechselstube mit einem sagenhaft schlechten Kurs; eine Gruppe kämpfte einen stundenlangen verzweifelten Kampf mit dem Stadtplan. Andere hingegen mussten sich gegen den Frapuccino von Starbucks behaupten. Im Verlauf der Fahrt fiel nur ein Schüler dem größten Feind, dem Alkohol, zum Opfer, während andere nachts Opfer ihrer Hotelzimmertür wurden, die sich nicht mehr öffnen ließ.

Und das Rätsel? Das haben wir gelöst – es war irgendwo zwischen dem jüdischen Viertel, den shopping malls, dem Rosengarten und der größten Disko Europas. Und was ist das große Geheimnis der Stadt Prag? Das muss jeder selbst herausfinden!

Was uns bleibt, ist ein großer Dank an unsere Lehrer: Es war eine wunderschöne Fahrt!

Die Reisegefährten

Bericht als pdf: Pragfahrt des 12. Jahrgangs

„Offshore“ – Die Band der Inselschule Fehmarn

Bereits seit Mitte der Neunziger Jahre verbreitet die unter dem Namen „White Dots“ gegründete und im vergangenen Jahr in „Offshore“ umbenannte Schulband auf Fehmarn gute Laune.
Von Anfang an dabei war Hartmut Danklefsen, Lehrer für Mathematik und Physik an der Inselschule, und zwar in einer Doppelrolle als Betreuer und aktives Mitglied. Die Freude und Begeisterung, die er Jahr für Jahr bei der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zeigte, kann sicher von allen ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Band bestätigt werden.

Das Repertoire der Band richtet sich nach den Wünschen der Bandmitglieder und erstreckt sich von sanften Pop-Balladen wie „Bubbly“ von Colbie Caillat bis hin zu rockigen Liedern, z.B. von den Red Hot Chili Peppers. Mit „Wonderwall“, „How Bizarre“ und „Breakfast at Tiffany’s“ gibt es allerdings auch drei Traditionsstücke, die jede der bisherigen Bands gespielt hat.

Zu sehen ist „Offshore“ bei Schulveranstaltungen wie dem Abiball und der Entlassung der Abiturienten, Privatfeiern und öffentlichen Events, z.B. beim Burger Hafenfest.

Bei den Auftritten kann man zurzeit folgender Besetzung zuhören:

Svenja Bruning – Gesang
Thomas Hübener – Gitarre
Davide Kircholtes – Bass und Gesang
Caroline Kümmerling – Gesang
Henning Schewe – Schlagzeug
Lara Schulz – Gesang
Tzy Ling Ting – Keyboard
Jan-Claas Wilcken – Gitarre und Gesang
Hartmut Danklefsen – Gitarre und Gesang

Leider werden die Abiturienten Svenja, Thomas, Jan-Claas und Caroline die Band zum Ende dieses Schuljahres verlassen. Es bleibt also zu hoffen, dass Herr Danklefsen adäquaten Ersatz für sie finden wird. Schließlich erfreut sich „Offshore“ weiterhin großer Beliebtheit. Allein auf ihrem Abschiedskonzert am 07. Mai 2010 spielte die Band fast drei Stunden lang und begeisterte damit alle Anwesenden, die sogar noch eine Zugabe forderten.

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