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21.02.2016 | Erlebnis Lübecker offenes Labor

Die DNA - Desoxyribonucleic acid - war bereits in vergangener Zeit ein faszinierendes Phänomen. Doch nun, wo die Wissenschaft weit vorangeschritten ist und wir so manche Erkenntnisse über das Sein unserer Person erlangt haben, ist es uns möglich, unsere eigene DNA zu isolieren.

Dafür haben wir, die 12c, gemeinsam mit Frau Konrad-Rehder und Frau Schulz das Lübecker offene Labor (LOLA) besucht. Schon in frühen Morgenstunden trafen wir uns am Burger Bahnhof, um gemeinsam nach Lübeck zu fahren.

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf in das LOLA. Fasziniert bestaunten wir die Möglichkeiten eines Labors mit solch wunderbarer Ausstattung. Besondere Aufmerksamkeit erregten die dortigen Pipetten, welche auf den Mikrometer genau pipettieren können, auf uns. Nach einer Einleitung und einer kurzen Essenspause begaben wir uns zur Universitätsklinik, wo uns in einem Hörsaal ein Vortrag über Studiengänge gehalten wurde. Viele von uns staunten über die Größe und Architektur des Raumes.

Zurück im Labor stand der Isolierung unserer DNA aus den eigenen Mundschleimhautzellen nichts mehr im Wege. Die Sorgfalt, in der es zu arbeiten galt, war ebenfalls eine neue Erfahrung für uns. Im Angesicht unserer DNA, die wir nach mehreren Arbeitsschritten nun in den Händen halten konnten, wurden uns die Ausmaße der Welt der Genetik erst richtig bewusst.

Am Abend gingen wir dann gemeinsam zum Bowling, wo wir den Tag mit viel Spaß ausklingen lassen konnten.

Der zweite Tag gab uns Einblicke in die Gentechnik. Nach einer weiteren Einführung sollten wir das Prinzip der PCR (Polymerase Chain Reaction) anhand von Sojamehl praktisch kennenlernen. Hierbei galt es zu untersuchen, ob wir im Besitze von gentechnisch verändertem oder normalem Mehl waren. Erneut isolierten wir die DNA in mehreren Schritten. Als sich der Tag dem Ende neigte, führten wir mit vereinten Kräften eine Gelelektrophorese durch.

Auch an diesem Abend entschloss sich der Großteil der Klasse, etwas zu unternehmen. So genossen wir nach mehreren anstrengenden, aber spaßigen Runden Lasertag unsere Burger im „Hans im Glück“.

Am letzten Tag mischten wir mit der isolierten DNA einen Reaktionsansatz, um im Anschluss die eigentliche PCR durchzuführen. Die restliche Zeit hielt uns Frau PD Dr. Kunze eine Präsentation über die Risiken und Vorteile der grünen Gentechnik. Hiermit war unser Aufenthalt im LOLA beendet.

Durch diese Erfahrungen ist die eine oder andere Entscheidung gefallen, auch in Zukunft in einem Labor arbeiten zu wollen.

PS: hier keine Germanistik

Lisa-Marie Seidel, Lara Schmalzried

Der Besuch wurde vom Förderverein unterstützt.

Weitere Informationen zu Aktivitäten der Gymnasialen Oberstufe erhalten Sie unter Gymnasiale Oberstufe / Aktivitaeten

 

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