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09.02.2019 | Exkursion gesellschaftswissenschaftliches Profil Q1a

Bericht über Gruppenausflug zu wissenschaftlichen o. ä. Zwecken nach Hamburg (21. bis 23. Januar 2019)

Unsere Klasse, das gesellschaftswissenschaftliche Profil der Qualifikationsphase eins der Inselschule Fehmarn, begab sich am Montag den 21. Januar 2019 auf eine Exkursion nach Hamburg. Ausgemachtes Ziel war es, unser Wissen sowie unsere Neugier in den Schwerpunkten Geschichte und Geographie zu erweitern.
Die Idee zu diesem Ausflug entstand als Äquivalent zu dem bereits etablierten Besuch des Lübecker Offenen Labors (LoLa) durch das naturwissenschaftliche Profil selbiger Qualifikationsphase.

Montag, 21. Januar
Noch ein wenig verschlafen, aber dennoch voller Vorfreude auf die kommenden Tage, traf sich unsere Klasse mit den Lehrkräften Frau Laußat und Piehl am vereinbarten Bahngleis, beginnend in Burg auf Fehmarn. Nachdem sich alle Schülerinnen und Schüler zusammengefunden hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur DJH Jugendherberge Hamburg „Auf dem Stintfang“, welche sich, nahe an den Landungsbrücken liegend, als gerade zu perfekt für unsere bevorstehenden Exkursionen erwies.
Nach der Möglichkeit etwas zu sich zu nehmen und einem kurzen Einrichten der Zimmer, stand bereits die erste geographische Exkursion an. Für diese trafen wir uns mit der ortskundigen und fachlich versierten Frau Berger, welche sich Mühe gab, uns bei den eisigen Temperaturen bei Laune zu halten. Nach einer kurzen geographischen Verortung und ein wenig hamburgischer Geschichte, bestiegen wir ein Fährschiff und bestaunten den „Port of Hamburg“ in den Stadtteilen Steinwerder und Waltershof des Bezirks Hamburg Mitte. Zeitgleich informierte uns Frau Berger weiter über Güterarten und die verschiedenen Lagebeziehungen innerhalb des vor uns liegenden Hafens. Nachdem wir nahe der Köhlbrandbrücke an Land getreten waren, beobachteten wir unter anderem die Beladung eines mehrere Tausend Container fassenden Containerschiffs (Linah, Stellplatzkapazität von 14.993 TEU). Unsere Erkundung des Hafens endete mit dem Besuch der „Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e. V. (Duckdalben)“.
Die uns für den Abend zugesprochene Freizeit, erlaubte es uns, Hamburg weiter auf eigenen Wegen zu erkunden.

Dienstag, 22. Januar
Am nächsten Morgen galt es früh aufzustehen, um vor unserer Fahrt zur Konzentrationslager-Gedenkstätte Neuengamme noch etwas zu sich zu nehmen. An der KZ-Gedenkstätte angekommen, trafen wir auf Herrn Scholler, welcher uns den Tag über begleiten sollte. Dieser war ausgesprochen gut informiert und regte uns durch Fragestellungen und Aufgaben immer wieder dazu an, die Geschehnisse kritisch zu hinterfragen. Das besichtigte Gelände erinnerte nur noch wenig an das, was man sich unter einem Konzentrationslager vorstellte – was es nicht einfacher machte, sich die Gräueltaten, welche sich an diesem Ort im vergangenen Jahrhundert zutrugen, vorzustellen. Der surreale Charakter einer solchen Gedenkstelle bestätigt nur die Wichtigkeit des Besuchs einer eben solchen. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erlaubt es den Besuchern sich im Detail mit den Schicksalen der Inhaftierten sowie den Vorgehensweisen der Wärter auseinanderzusetzen. Immer wieder setzten wir uns mit Herrn Scholler zusammen und sprachen über die gesammelten Eindrücke. Die Führung endete mit einem Gang über die KZ-Gedenkstelle.
Im Anschluss an den Ausflug fuhren wir zurück in das Zentrum Hamburgs und nutzten die Zeit, etwas zu speisen, bevor wir am Abend in das „Ernst Deutsch Theater Hamburg“ fuhren. In diesem schauten wir uns die Inszenierung des Stücks „Der Fall Furtwängler“ an, welche ebenfalls die NS-Zeit thematisiert.

Mittwoch, 23. Januar
Unser letzter Tag begann ebenfalls früh am morgen mit der Möglichkeit etwas zu frühstücken. Nachdem dies erledigt war, machten wir uns auf den Weg in Richtung HafenCity, über die uns erneut Frau Berger Genaueres zu berichten beabsichtigte. Wir besichtigten unter anderem das Kesselhaus, welches eine plastische Abbildung der HafenCity sowie geplanter Bauwerke bietet. Letzteres war also besonders hilfreich für die Orientierung und damit für die von Frau Berger gestellte Aufgabe, sich die HafenCity eigenständig näher anzuschauen. Es war unsere Aufgabe, sich die Bauwerke und Strukturen des neuen Hafenkomplexes anzuschauen und zu bewerten. Im Anschluss trafen wir uns im Gebäude der HafenCity Universität Hamburg (HCU), um die von uns gesammelten Daten und Eindrücke zu besprechen. Inmitten des imposanten Gebäudes stehend, fasste die ein oder andere Schülerin respektive der ein oder andere Schüler bereits den Entschluss, an besichtigter Universität studieren zu wollen.
Unsere drei Tage in Hamburg endeten mit dieser letzen Expedition, sodass wir gemeinsam mit der Bahn in Richtung Heimat fuhren.

Wir danken den in Hamburg anwesenden Lehrkräften für die Begleitung und Organisation der unternommenen Exkursion und bedanken uns ebenfalls beim Verein der Freunde und Förderer der Inselschule Fehmarn für die finanzielle Unterstützung der von uns unternommenen Fahrt.

von Sjard Job

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